
Das Virus gehört nicht zu den Freunden der Sonne und sein Fortpflanzungsgeschick hält sich an der frischen Luft eher in Grenzen als in geschossenen Räumen. Kein Wunder, dass Open Air noch mehr als sonst in diesem Sommer zum Zauberwort der Veranstalter avancierte. Das war auch beim umtriebigen Kultur-Hotspot am Kleinen Theater Haar so. "Wir haben uns kulturell durch den Sommer gekämpft", erklärt Theaterchef Matthias Riedel-Rüppel. "Mit einem vielseitigen Programm, das vorrangig im Garten stattfand, konnten wir das Publikum zurück an und in das Theater locken. Jetzt stehen wir vor der nächsten großen Herausforderung: Der Herbst steht vor der Tür und damit die Notwendigkeit, mit unseren Veranstaltungen zurück in den Saal zu gehen."
Gut vorbereitet scheint man am vom Bezirk Oberbayern und Gemeinde mitfinanzierten Haus aber zu sein: "Wir haben unser Schutz- und Hygienekonzept angepasst. Wir haben in Trennwände zwischen den Stühlen investiert und werden noch weitere bauliche Veränderungen an den Einrichtungen des Theaters vornehmen. Dazu haben wir auch Gelder aus dem Fond ,Neustart Kultur' der Staatsministerin für Kultur bei der Bundeskanzlerin beantragt", so Riedel-Rüppel. In den kommenden Wochen werden die kleinen regelmäßigen Veranstaltungen noch fortgesetzt - an diesem Sonntag, 23. August, tritt etwa der junge Münchner Singer-Songwriter Filip in der Reihe "Sonntag im Theater" auf - bevor am 12. September das offizielle Kulturprogramm beginnt. Der Vorhang öffnet sich mit dem Auftritt des Klavierkabarettisten Peter Fischer, der sein Programm "Zweitastengesellschaft. Schwarz sehen? Weiß nicht?", nennt. Weitere Informationen und Karten gibt es über die Homepage des Theaters www.kleinestheaterhaar.de, respektive reservix.de.
August 21, 2020 at 02:45AM
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Vorhang auf für den Herbst - Süddeutsche Zeitung
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Haar
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